Weil ich bei ihrem Anblick gefühlt hatte, daß Arbeit und Hingabe eines Menschen nicht wertlos sind. (Hermann Hesse)
A man who has not been in Italy is always conscious of an inferiority. (Samuel Johnson)
Le femmine d'Italia / Son disinvolte e scaltre. /
E sanno più dell'altre / L'arte di farsi amar. (Haly)
UN POPOLO DI POETI DI ARTISTI DI EROI
DI SANTI DI PENSATORI DI SCIENZIATI
DI NAVIGATORI DI TRASMIGRATORI
17 Juni 2006
Und wieder zurück
16 Juni 2006
Massa Marittima und Monte Oliveto Maggiore
Bei angenehmer Sonne ein kleiner Stadtrundgang, am Stadtrang ein kleines zweites Frühstück in einem Käsegeschäft und dann Vorräte ergänzen (Wein, Käse und Wurst). Anschließend, wieder einmal, durch die Berge nach Monte Oliveto Maggiore zu der Abtei mit den Wandgemälden des Luca Signorelli und des Giovanni Antonio Bazzi (Sodoma genannt).
15 Juni 2006
Dienstreise nach Terni
14 Juni 2006
Nix und Volterra
Lautes Vogelgezwitscher von schnittigen Schwalben und jede Menge Katzen. Auto betankt und gegen halb 3 Ausflug nach Volterra über sehr kurvige anstrengende Straßen. Spaziergang mit vielen Touristen durch Volterra, dann durch die Täler viel leichter zurück. Zum Abendessen Brot mit Salz und Öl, getrocknete Tomaten, Bresaola, Spaghetti, Kotlett, Salat, Kuchen. Heute keinen Wein getrunken und nach dem Essen noch ein Fussballspiel im Fernsehen angeschaut, dann ins Bett und schlecht geschlafen.
13 Juni 2006
Ein Strandtag
12 Juni 2006
Siena und ein Stahlwerk
Kleiner Stadtrundgang, aber von der Stadt kaum etwas zu sehen. Alles wegphotographiert.
In Siena macht es mir immer Spaß, mich mittags in einer kleinen Bar zwischen den Handwerkern und Händlern der Umgebung nur wenig abseits der Touristenströme mit Panino und Espresso zu vergnügen und dabei die wortunkundig wortkargen Touristinnen zu beobachten, die gerne mal die Toilette der Bar benutzen wollen. Man möge meinen, das passiere ja nun oft genug im Sommer, aber die Bedienung hat immer noch einen herabwürdigenden Blick drauf. Das ist ja nun nicht sehr nett aber lustig. Obwohl bei der Kleidung der durchschnittlichen Touristin im Sommer so eine kleine Herabwürdigung durchaus angemessen ist.
Auf dem Rückweg in der Nähe von Piombino (ein Stahlwerk! Argh!) noch den sehr schönen Strang von Populonia angesehen und für den Strandtag vorgemerkt, dann abends zurück zum Agriturismo. Heute mal Weißwein zum Abendessen.
11 Juni 2006
Übersiedlung in die Toskana
Weiter nach Pisa, auf dem schiefen Turm geparkt (nun gut, ein paar Schritte daneben) und alles nochmal genau angesehen. Sehr viele Touristen, wer hätte das gedacht. In der Stadt ein großer Flohmarkt, aber leider kein deutsch-italienisches Technikwörterbuch dabei. Viele Stände mit Büchern und Drucken, viele Stände mit wertlosem Ramsch. Weiter über Livorno an der Westküste entlang der stark bevölkerten Strände bis Castagneto, dann über verwinkelte Straße durch den Wald nach Sasseta und Suvereto. Hier zum zweiten Agriturismo, einer kleinen Anlage auf großen Wiesen.
Deutlich niedrigerer Standard, großes Zimmer zum Innenhof, vier Katzen. Erstmal ein Glas Wein getrunken und dann zum Abendessen (Crostini, Schinken, Tortelli mit Ricotta und Ragu, Rindfleisch und Salat, Obst, Kuchen). Dazu sehr trockener, starker und alkoholisch riechender Hauswein. Im Bett endlich vollkommene Ruhe, aber trotzdem nicht vollends bequem und mittelmäßig geschlafen.
10 Juni 2006
In die Berge und ein Markt in Modena
Nach dem Frühstück zur Cantina Sociale in Bomporto und dort ein paar Flaschen von dem lokalen Lambrusco zum Mitnehmen gekauft. Dann nach Süden über Cento, San Giovanni in Persiceto, Bazzano nach Monteveglio schon ein bisschen in den Bergen, dort soll ein schöner Agriturismo in einem Kloster sein. Leider wegen Stadtfest kein Durchkommen. Also weiter in die colle bolognese über Savigno, Monte Ombrano, Ciano, Mercatello, Vignola und dann nochmal nach Modena. Dort in der Innenstadt "europäischer Markt" mit jeder Menge Tinnef aber auch wunderbaren Lebensmittelständen. Also Wurst und Käse gekauft, noch mehr Wurst, Süßigkeiten, noch etwas Käse? Wie auch immer, danach zurück zum Agriturismo zum Abendessen (Gemüse aus dem Garten mit Essig und Öl, Schinken mit Brot, Risotto mit Zucchini). Im Zimmer brummts immer noch und nachts poltern Gäste herum. Die Dame des Hauses war so nett, ein paar Flaschen ihres Balsamicoessigs abzutreten. Schwarz, zäh und süß.
09 Juni 2006
Ravenna und ein Fest
Erwartungsgemäß eindrucksvoll die Chiese di San Vitale - hier kurze Zeit ganz allein, unglaublich - und noch viel schöner das kleine Mausoleum von Galla Placida. Sehr hübsch die Mosaiken in der strengen Kirche S. Apollinare Nuovo, voller Menschen der Dom und das Battistero. Zur Abwechslung von den Mosaiken kurzer Abstecher in die Kirche S. Francesco, deren Krypta wegen des angehobenen Stadtniveaus und sehr zur Freude der Goldfische dort unter (Grund-)Wasser steht.
Gegen 19:30 Rückfahrt, die sich sehr zieht und im Dunkeln sieht man doch weniger als im Hellen. Irgendwann in Renazzo zurück, dort ist das Dorffest wieder im vollen Gange und auf dem Marktplatz steht ein großes weißes Zelt mit langen Tischreihen drin und alle essen und trinken. Dort mitten rein und Abendessen bis 11 (Polenta mit ragu, Wein), dann draußen der jugendlichen Dorfband zugehört, die auf einer kleinen Bühne zwischen Kirche und Glockenturm englische Rockmusik auf italienisch covert. Die Jungs machen einen irren Krach und haben viel Spaß dabei, davor sitzen in 5 Reihen Plastikstühlen die Dorfältesten und amüsieren sich genauso. Darüber ein wolkenloser, rabenschwarzer Himmel mit einem ganz scharf abgegrenzten Vollmond, unten die gelborange angeleuchteten nächtlichen Häuser und die Kirche mit dem Glockenturm. Einer der magischen italienischen Momente.
08 Juni 2006
Reggio Emilia und Parma
Nach dem Frühstück über Modena nach Reggio Emilia. Dort zuerst Spaziergang durch die Stadt, sehr überschaubar mit schönem Marktplatz. Und - kennen wir es bereits? - Arkaden. Abendessen gebucht und weiter nach Parma mit Stadtspaziergang und Besichtigung des Doms und der Battistero und eines Cafes.
Bei sich langsam abendlich belebender Stadt noch herumgelaufen, dann zurück nach Reggio Emilia. Wegen starkem Stau nur noch eine Stunde Zeit für den Aperitiv auf dem Marktplatz. Hier alles sehr entspannt, moderne Bar, man sitzt draußen im leichten warmen Wind ohne Autos und mit Italienern. Abendessen halbwegs ordentlich aber doch eher schlechte Bedienung, Empfehlung aus einem deutschen Reiseführer, das geht so nicht. Im Dunkeln zurück und nachts sehr schlecht geschlafen wegen einem lauten Heulgeräusch von irgendeiner Heizung oder Lüftung.















